*
Logo
blockHeaderEditIcon

Logo SaschaSandra.ch

Social_media
blockHeaderEditIcon

Menu
blockHeaderEditIcon

über Leben und SterbenÜber Leben und Sterben

«Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde»

Anselm von Canterbury


Was wäre, wenn der Tod «nur» ein Übergang ist und das Leben eine weitere Erfahrung für die Seele...?


 

Verlust Michael
blockHeaderEditIcon

Michael Eine Geschichte zwischen den Welten

Leben und Tod, so nah beieinander


Eine Seele mit einer besonderen Aufgabe, ruhig und still, liebevoll und wegweisend.

Für die Eltern nicht fassbar, nicht erklärbar..

...Wie lange ich hier schon stehe, kann ich nicht sagen. Zeit spielt keine grosse Rolle. Ich versuche, zu begreifen - was mir sichtlich schwerfällt. «Was hat die Schaufel neben mir zu bedeuten?»
Sie sieht aus, als wäre sie gerade noch gebraucht worden - es klebt noch Dreck daran. Die Erde vor mir sieht aus, als wäre sie erst bearbeitet worden.
«Was geht hier vor?»

Eine tiefe Traurigkeit liegt wie ein Schleier über dem Haus, das ein gutes Stück hinter mir steht. Ich kann es regelrecht fühlen – so scheint es doch alles und jeden zu überschatten. Es dringt bis ins Innerste meiner Zellen ein. Ich kann es jedoch nicht begreifen. Dabei möchte ich es doch so gerne.

Vor mir, ca. 1.5 m unter der lockeren Erde, liegt ein Kind in seinem Sarg. Friedlich, mit einem Lächeln im Gesicht.
«Habe ich dieses Kind begraben?
Wieso ist es tot?
Wessen Kind ist dies?
Wieso weiss ich überhaupt von diesem Kind?
Es steht doch nirgends ein Grabstein.»


Viele Fragen, auf die ich keine Antworten weiss. Es ist, als wäre ich Eins mit Allem was ist. Sei es die Erde, die den kleinen Sarg in ihrer Obhut hat oder das Kind im Sarg und doch ich, derjenige, der hier steht. Ein seltsames Gefühl und doch sehr befreiend und friedvoll.

Ich atme die angenehm kühle Luft ein und versuche, meine Gedanken zu ordnen.
Ich befinde mich auf der grossen Wiese hinter meinem Elternhaus. Etwas weiter links von mir ragt eine grosse Eiche majestätisch gegen den Himmel empor und vor mir liegt Ackerland. Der daran angrenzende Wald präsentiert sich in seiner ganzen Pracht.

Die Sonne blinzelt noch etwas verschlafen hinter den höchsten Baumwipfeln hervor. Dies verleiht der Umgebung eine stille Andacht. Das Einzige, was die Stille durchdringt, sind die Vögel auf der Eiche, die schon kräftig ihr Morgenlied singen. Die Wiese ist noch feucht vom Tau.

In meine Gedanken versunken, habe ich nicht gemerkt, dass sich die Frau meines Bruders neben mir auf den Boden kniet. Sie scheint mich nicht zu bemerken. Ich höre ihr leises Schluchzen und ihre zarten Schultern beben leicht unter ihrem Nachthemd. Ich möchte sie trösten und lege ihr meine Hand auf den Kopf. Ich kann ihre Wärme spüren, doch sie nimmt keine Notiz von mir. Stattdessen legt sie eine kleine Engelsfigur vor sich auf den Boden. Daneben drückt sie einige Sonnenblumenkerne in die Erde.

Ich weiss jetzt wieder, zu wem das Kind im Sarg gehört.

Ich spüre den Schmerz meiner Schwägerin, doch verstehen kann ich ihn nicht. Leben und sterben gehören doch zusammen. Genauso wie das Ein- und Ausatmen. Alles hat seine Richtigkeit. Alles kommt und geht.

Ich möchte ihr sagen, dass alles in Ordnung ist, doch ich dringe nicht zu ihr durch – zu gross muss ihre Trauer sein.

Also lausche ich ihren Worten, die sie zu ihrem Sohn unter tränenerstickter Stimme flüstert:
«Mein kleiner Prinz. Ich bin so traurig, dass es mir fast die Luft zum Atmen nimmt. Ich habe unsere gemeinsame Zeit so sehr genossen. Deine kräftigen Tritte brachten mich jedes Mal zum Lachen. Für diese kurze Zeit bin ich unendlich dankbar. Und doch zerreisst es mir fast das Herz, dass sich unsere Blicke kein einziges Mal begegnen durften. Nicht einen Augenaufschlag, nicht ein Lächeln. Wo immer Du auch bist, ich möchte, dass Du weißt, dass Mami und Papi Dich immer in ihren Herzen tragen werden!»

Danach herrscht Stille. Keine Tränen mehr.

Jetzt fällt mir auch wieder ein, was sich letzte Nacht zugetragen hat...

Die ganze Geschichte findest du in meinem Buch «Seelenflüstern von Herz zu Herz»

 

 

BottomBlock1
blockHeaderEditIcon

Von Herzen

BottomBlock3
blockHeaderEditIcon

SaschaSandra.ch
Frau Sascha Renger
Äussere Vordergasse 5
CH-8353 Elgg

 

| tel. +41 79 523 31 46

| kontakt@saschasandra.ch

| www.SaschaSandra.ch


 
BottomBlock2
blockHeaderEditIcon
Newsletter Anmeldung
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail